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GPT-6.1 Terra: Günstiges OpenAI-Modell für Computer Use und Vision
Nur vier Wochen nach der Absage des ursprünglichen GPT-6.1-Releases stellt OpenAI mit GPT-6.1 Terra die schnelle, günstige Variante der Familie vor. Der Fokus liegt auf visuellem Verständnis und präziser Computerbedienung: Formulare ausfüllen, technische Zeichnungen interpretieren, Videos schneiden.
Preis und Tempo
- API-Preis: 1 Dollar pro Million Input-Tokens, 0,05 Dollar gecacht, 5 Dollar pro Million Output-Tokens, rund 50 % weniger als GPT-5.6 Terra und GPT-6.1 Sol.
- Auf dem Benchmark „Agents’ Last Exam" liegt Terra bei mittlerem Reasoning 15 Prozentpunkte vor GPT-5.6 Terra, bei etwa einem Drittel der Kosten. Laut OpenAI erreicht es das Niveau von GPT-6 Astra bei einem Zehntel des Token-Preises.
- Aufgaben laufen über dreimal schneller als mit Astra oder Sol. Gegenüber Claude Opus 5.5 nennt OpenAI ein rund 9-fach niedrigeres Kosten-pro-Aufgabe-Verhältnis (Herstellerangabe).
Weniger Fehler, besseres Coding
- Fehlerrate bei „fehlerinduzierenden" Prompts: von 53,6 % (GPT-5.6 Terra) auf 16,7 % bei niedrigem Reasoning, bei maximalem Aufwand auf 4,3 %.
- Terminal-Bench 4.0: 50,3 % gelöste Aufgaben, mehr als doppelt so viel wie GPT-5.6 Terra (21,5 %). Für die schwierigsten Coding-Aufgaben bleiben Sol und Astra die bessere Wahl.
Sicherheit und Verfügbarkeit
Terra erreicht in der Cybersecurity die „Critical"-Schwelle des Preparedness Frameworks und übernimmt die Schutzmaßnahmen von GPT-6 Astra. Verfügbar ist das Modell ab sofort für Plus, Pro, Enterprise und Edu in ChatGPT Work und Codex sowie per API als gpt-6.1-terra. Alle Benchmark-Zahlen stammen von OpenAI selbst; unabhängige Tests stehen noch aus.