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NVIDIA Nemotron erreicht Gold-Niveau bei IOI und IMO - Rezeptur offen
Zwei Wettkämpfe, zwei Disziplinen: An der Internationalen Informatik-Olympiade (IOI) müssen Algorithmen in Code versteckte Tests unter Zeitdruck bestehen, an der Internationalen Mathematik-Olympiade (IMO) zählen strenge Beweise in natürlicher Sprache. NVIDIA hat mit feingetunten Varianten von Nemotron 3 in beiden Gold-Niveau erreicht — und die komplette Rezeptur offengelegt.
Die Ergebnisse
- IOI 2026: Nemotron-3-Ultra-CC (550B total, 55B aktiv) erzielte 535,4 von 600 Punkten — über der Gold-Grenze von 361,12 und über der besten menschlichen Punktzahl (498,27). Der Lauf erfolgte live unter denselben Bedingungen wie bei menschlichen Teilnehmern, inoffiziell und ohne Platzierung im Ranking.
- IMO 2026: Ein Generate-Verify-Refine-System aus SFT- und RL-Checkpoints holte 30 von 42 Punkten, über der Gold-Schwelle von 29 — die Beweise wurden von offiziellen IMO-Korrigenten bewertet, ganz ohne formalen Prover oder Internetzugang.
Das vierstufige Rezept
- Starke Nemotron-Basis nehmen, 2. Domänen-Probleme mit hochwertigen Reasoning-Traces kuratieren (22.000 Coding-Probleme bzw. 415.000 Beweis-Beispiele), 3. Standard-Post-Training per SFT und gezielter RL einsetzen, 4. das Ganze mit einer Inference-Schleife (GenCorrect) kombinieren, die Kandidaten generiert, bewertet und iterativ verbessert.
Feintuning allein reicht nicht, und brutales Sampling auch nicht — die Medaillen entstanden aus dem Co-Design von Modell, Daten und Inferenz-Loop. Alles liegt offen auf Hugging Face: Checkpoints, Trainingsdaten, der neue Nemotron-IMO-Bench mit 200 Olympiade-Problemen plus Papers und Pipeline im NeMo-Skills-Repo.
Quelle: Hugging Face Blog