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PyTorch 2.15 auf dem Mac: MoE-Modelle dekodieren bis zu 6,5-mal schneller
Der Mac wird zur ernsthaften PyTorch-Plattform
Das PyTorch-Team bei Hugging Face arbeitet seit Anfang 2026 am MPS-Backend für Apple Silicon. Statt auf MPSGraph setzt es zunehmend auf dedizierte Metal-Kernels. Release 2.15 bündelt die Ergebnisse.
Die wichtigsten Änderungen
- MoE-Decoding 5–6,5× schneller als in 2.14: Qwen3.6-35B-A3B steigt auf einem M3 Ultra mit
torch.compilevon 9,4 auf 61,3 Tokens/s, LFM2.5-8B-A1B von 23,6 auf 123,6 Tokens/s. Grundlage ist ein natives Grouped-Matmul, das die Gruppen-Offsets direkt auf der GPU liest, statt sie zur CPU zu kopieren - Dichte Modelle: spezialisierte Matrix-Vektor-Kernels für
F.linear(1,23× im geometrischen Mittel über 96 BF16-Shapes) und etwa 8× schnelleres Softmax über das Vokabular - FP8 auf MPS:
float8_e4m3fnhalbiert den Speicher gegenüber BF16,F.scaled_mmunterstützt Tensor- und Row-weise Skalierung - Video: Das Tiled-VAE-Decoding von Wan2.2 braucht nur noch rund 8 GiB statt 270 GiB
- Bugfix: Der Qwen-Image-2.1-VAE-Encoder verfälschte unter 2.14 Bilder still; der Round-Trip erreicht nun 29,95 dB PSNR gegenüber CPU (vorher 10,06 dB)
- Öffentliche MPS-Streams, zuverlässigere Event-Zeitmessung, mehr unterstützte Operationen
Voraussetzungen und Ausblick
MPS verlangt jetzt macOS 15 oder neuer, PyTorch 2.15 Python 3.11+. Für 2.16 kündigt das Team Attention komplett auf Metal, weitere MPSGraph-Migrationen und schnelleres LLM-Decoding an.
Für wen: Alle, die lokale LLMs, Diffusers oder ComfyUI auf einem Mac laufen lassen – gerade MoE-Modelle profitieren spürbar.
Quelle: Hugging Face Blog