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Whistle - Spracherkennung in 16,9 MB, die Whisper base teils schlägt

speech-to-text on-device cactus needle whisper

Cactus Compute, bekannt für das winzige Agenten-Modell Needle, legt mit Whistle ein offenes Speech-to-Text-Modell nach: eine einzige 16,9-MB-Datei, läuft komplett auf der CPU, ohne Abhängigkeiten – gedacht für Smartphones, Wearables, Roboter, Smart Home, Autos und sogar Mikrocontroller.

Was Whistle kann

  • Transkription von bis zu 30 Sekunden Audio (16 kHz mono) in Englisch, Deutsch, Französisch, Spanisch, Italienisch, Niederländisch und Polnisch, mit automatischer Spracherkennung
  • Wort-Zeitstempel inklusive Wahrscheinlichkeit pro Wort
  • Speech-Embeddings direkt aus dem Encoder, ohne Transkript
  • Keyword-Biasing für Namen und Fachbegriffe per Aho-Corasick-Automat in der Beam-Search

Architektur und Tempo

Der Encoder mit acht Attention-Blöcken nutzt denselben Code wie Needle, der Decoder liest das Audio über eine gegatete Cross-Attention. Die Decoder-Tiefe lässt sich beim Laden wählen. Time-to-first-Token: 5,9 ms bei 5 Sekunden Audio, 11 ms bei 10 Sekunden. Whisper polstert jede Eingabe auf 30 Sekunden auf und ist entsprechend träger.

Benchmarks

Whistle liegt vorne bei LibriSpeech, SPGISpeech, Earnings-22 und im FLEURS-Schnitt. Whisper base (145 MB) gewinnt bei TED-LIUM, AMI und MLS. Für knapp ein Neuntel der Größe ein starkes Ergebnis.

Der Clou: Sprache direkt zu Tool-Calls

Lädt man Whistle und Needle zusammen, macht ein Binary aus einem Audioclip direkt einen Funktionsaufruf als JSON – “turn off the kitchen lights” wird zu set_lights. Installation per pip install cactus-needle, vorgebaute Engines gibt es für 17 Plattformen von macOS-ARM über Android bis RISC-V und WASI.

Quelle: Cactus Compute – Whistle: Speech to Text in 16.9 MB