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Star Fleet Math: Parallele GPT-5.6-Instanzen lösen 27 Erdős-Probleme
Ein neues AI-System namens Star Fleet Math hat sich vorgenommen, was unmöglich schien: die Lösung der härtesten offenen mathematischen Probleme der Welt. Mit einem parallelen Ansatz aus bis zu 20 GPT-5.6-Instanzen und formaler Verifikation in Lean 4 wurden bereits 27 Erdős-Probleme mit vorgeschlagenen Lösungen versehen.
Das System hinter Star Fleet
Star Fleet ist eine Mac-Desktop-App, die individuelle “Starship” genannte agentische Harnesses steuert. Jeder Starship läuft auf einem dedizierten 60-vCPU-Server und arbeitet autonom an einem separaten mathematischen Problem. Die Architektur kombiniert:
- Massive Rechenpower: Bursts von bis zu 2.000 vCPUs für sharding-optimierte Suchprogramme
- H100 GPU-Cluster für massiv parallele Suchläufe
- Gemini-Embeddings-2 + Chroma Vektor-DB für die weltgrößte Lean 4 Theorem-Korpus-Suche in Plain English
- Firecrawl.dev Index von arXiv-Papern und GitHub-Repos
- Claude Fable API als Proof-Verifier im agentischen Harness
Besonders interessant: Das System nutzt Ton 618, ein lokales Langzeitgedächtnis, in dem jedes verifizierte Lean 4-Theorem in einen Abhängigkeitsgraphen gewoben wird – so “komponieren” sich die Beweise.
Die Ergebnisse
Von 650 getesteten Problemen (630 Erdős, 14 Frontier Math, 6 Millennium) wurden 27 als “Solution Proposed” markiert. Das Team betont dabei, dass sie sorgfältig Probleme vermieden haben, zu denen bereits inoffizielle Antworten online existierten.
Jede Lösung durchläuft einen strengen Überprüfungsprozess:
- Lean 4 formale Verifikation
- Claude Fable API Review
- Optional: Menschliche Review per iMessage
Technische Details
Die Starships greifen auf vorkonfigurierte Sandboxes zurück mit:
- SAT/SMT-Solver (CaDiCaL, kissat, Z3)
- Google CP-SAT
- Computeralgebrasysteme (SageMath, PARI/GP, GAP, Macaulay2)
- Rust, CUDA C++, Lean 4 Toolchains
Der gesamte Stack wurde in TypeScript & Bun from scratch entwickelt.
Was das bedeutet
Das Projekt zeigt, wie weit parallele Agentensysteme gekommen sind – und wie formale Verifikation mit LLMs kombiniert werden kann. Dass GPT-5.6 hier zum Einsatz kommt (ein Modell, das öffentlich noch nicht existiert), wirft interessante Fragen zur Entwicklung der Modell-Generationen auf.
Die vollständige Liste der gelösten Probleme und Download-Links für die Lösungen sind auf der Projektseite verfügbar.