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Massen-Scans tarnen sich als KI-Bots wie ClaudeBot
Aus dem Agentic Web Index von Known Agents geht eine aktive Bedrohung hervor: Unbekannte Akteure führen massenhafte Schwachstellen-Scans durch und tarnen ihre Anfragen dabei als legitime KI-Bots wie ClaudeBot, GPTBot oder ChatGPT-User. Die Spoofing-Analysen zeigen, dass insbesondere Googlebot, ChatGPT-User, GPTBot, OAI-SearchBot und PerplexityBot als Identität vorgespiegelt werden, um Filter und Blocklisten zu umgehen.
Betroffen sind vor allem Pfade, die für KI-Coding-Tools typisch sind: .claude/settings.json, .claude.json, .hermes/.env, .codex/config.toml, .continue/config.json und .aider.conf.yml. Zusätzlich suchen die Angreifer nach Cloud-Credentials wie .aws/credentials, service-account.json, firebase-adminsdk.json sowie nach Docker- und Terraform-Konfigurationen.
Known Agents erkennt solche gefälschten Besuche über verifizierte IP-Adressen und HTTP-Signaturen. Schlägt die Authentifizierung fehl, gilt der Traffic als Spoofing. Das Vorgehen ist besonders tückisch: Administratoren, die KI-Bots bewusst zulassen oder nur leicht blockieren, lassen die Anfragen oft ungefiltert passieren. Die Kampagne zeigt, wie die zunehmende Normalität von KI-Traffic neue Angriffsflächen eröffnet.
Quelle: knownagents.com/insights