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Preiskampf bei KI-Modellen - OpenAI und Anthropic unter Druck aus China

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US-KI-Giganten senken drastisch die Preise: OpenAI hat GPT-5.6 Luna um 80 Prozent verguenstigt, Anthropic bietet Claude Opus 5 zum halben Preis seines Flaggschiffs Fable 5 an. Der Grund? Chinesische Herausforderer wie Moonshot und DeepSeek gewinnen immer mehr Nutzer - sogar Unternehmen wie DoorDash und Airbnb setzen mittlerweile auf Modelle aus China.

Was passiert ist

Seit Mitte Juli sind die Token-Preise bei fuehrenden US-Labs um fast ein Viertel gefallen, laut dem Token-Price-Index von Silicon Data. OpenAI drueckte GPT-5.6 Luna von 1 Dollar auf 0,20 Dollar pro Million Input-Tokens. Anthropic lancierte Opus 5 bei 5 Dollar Input / 25 Dollar Output - halb so teuer wie Fable 5. Zusaetzlich stoppte Anthropic eine geplante Preiserhoehung fuer Sonnet 5.

Warum es zaehlt

  • Chinesische Modelle schliessen die Luecke: DeepSeek V4 Flash und Kimi K3 erreichen aehnliche Performance wie US-Modelle, aber guenstiger
  • Unternehmen suchen Alternativen: Rising AI-Bills zwingen Firmen zu Nutzungslimits oder Wechsel zu chinesischen Modellen
  • IPO-Druck: OpenAI und Anthropic planen Boersengaenge mit Billionen-Bewertungen - brauchen beweise, dass die Investitionen sich lohnen

Die Ironie

US-Labs schneiden im Mittelklasse-Segment die Preise, verteidigen aber die Top-Modelle. “The US labs have cut the middle and are defending the top”, sagt Mantas Lukauskas von Hostinger. Die besten Modelle werden nicht billiger - nur die, die gegen chinesische Konkurrenz bestehen muessen.

Originalquelle: Ars Technica