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AMD Radeon RX 9070 GRE: Shrinkflation bei Grafikkarten
Ars Technica testet die Radeon RX 9070 GRE - und ist enttäuscht. Vor etwas über einem Jahr kostete die RX 9070 $549. Jetzt kostet die RX 9070 GRE ebenfalls $549 - mit deutlich weniger Leistung.
Spezifikationen im Vergleich
Die 9070 GRE hat 85% der Compute Units der regulären 9070 (3.072 vs 3.584 Stream Processor), 75% des Speichers (12GB vs 16GB) und nur 66% der Speicherbandbreite (192-Bit vs 256-Bit-Bus). Der Boost-Takt ist höher (2.790 MHz), aber das gleicht die geringeren Ressourcen nicht aus.
Shrinkflation bei GPUs
Wie bei Fruchtgummis-Verpackungen, die von 25g auf 22g schrumpften, bekommen Kunden hier weniger fürs gleiche Geld. Die GRE ist eigentlich der US-Launch einer China-exklusiven GPU, die dort schon ein Jahr verfügbar war.
AI-getriebener Speichermangel
GDDR6-Preise steigen durch KI-Workloads. Dadurch sind auch GPUs teurer. Die Frage: Ist die GRE ein gutes Angebot im aktuellen Markt? Oder sollten Käufer auf gebrauchte 9070 oder das Nachfolgemodell warten?
Fazit
Nicht schrecklich, aber frustrierend. Wer 2025 eine 9070 für $549 kaufte, bekam mehr GPU als heute für den gleichen Preis.
Link: Ars Technica