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Apple Mac Studio und Mac Mini: Desktop-Refresher zielen auf lokale KI-Inferenz ab
Apple positioniert Mac-Desktops als KI-Inferenz-Workhorses
Apple hat aktualisierte Versionen von Mac mini und Mac Studio vorgestellt — und diesmal steht ein Anwendungszweck im Mittelpunkt, den es bei früheren Generationen noch gar nicht gab: lokale KI-Inferenz und ML-Entwicklung. Die beliebte Unified-Memory-Architektur der M-Serie machte die Maschinen bereits vorher bei Entwicklern zum Geheimtipp, aber mit diesem Refresh positioniert Apple das aktiv als Kernanwendungsfall.
Zwei neue Chips: M6 und M5 Ultra
- M6 (Mac mini): Erstes 2nm-SoC in Apples M-Serie, 12-Core CPU mit erstmals drei Kern-Typen (2 Super-, 4 Performance-, 6 Efficiency-Cores), 12-Core GPU, bis zu 160 GB/s Speicherbandbreite, max. 32 GB RAM
- M5 Ultra (Mac Studio): Praktisch zwei M5 Max auf einem SoC — 36 CPU-Cores, 80 GPU-Cores, bis zu 512 GB Speicher und 1,2 TB/s Bandbreite. Genau das Zeug, um grosse LLMs lokal laufen zu lassen
Daisy-Chaining als Alternative zu Nvidia-Setup
Seit macOS 26.2 Ende letzten Jahres unterstützt Thunderbolt 5 verteilte KI-Inferenz via MLX-Framework. Hobbyisten wie Forscher reihen mittlerweile mehrere Mac minis oder Studios aneinander, um deutlich gröessere Modelle zu betreiben als ein einzelnes Geraet schaffen koennte — ein pragmatischer Gegenentwurf zu dedizierten Nvidia-GPU-Rigs.
Preise und Verfuegbarkeit
- Mac mini ab 899 USD, Mac Studio ab 2.499 USD
- Vorbestellungen ab sofort, Versand ab 22. September
- Ausgeliefert mit macOS 27 Golden Gate
Originalquelle: Apple’s new desktop computers are designed specifically for local AI development – Ars Technica