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Apple erhöht Preise deutlich – Speicherkrise durch AI-Boom

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Apple hat heute Preiserhöhungen für seine gesamte Mac- und iPad-Produktpalette angekündigt. Die Preise steigen teilweise um mehrere hundert Dollar – ein MacBook Neo kostet jetzt $699 statt $599, ein iMac $1.499 statt $1.299, und ein M3 Ultra Mac Studio mit 96GB RAM klettert um $1.300 auf $5.299.

Der Grund: AI-treibende Speicherknappheit

Apple-CEO Tim Cook erklärte gegenüber dem Wall Street Journal, dass die Preiserhöhungen “leider unvermeidlich” seien. Der Treiber: Chipmaker fokussieren sich angesichts massiver AI-Investitionen zunehmend auf profitablere Speicherchips für Rechenzentren statt für Konsumentenprodukte.

Die Kette ist klar:

  1. AI-Boom treibt Nachfrage nach Datacenter-Speicher
  2. Angebotsschieflage – weniger Consumer-Speicher verfügbar
  3. Preissprünge – DRAM-Preise für Consumer-Produkte explodieren

Im März hatte Apple bereits eine 512GB-Konfiguration des M3 Ultra Mac aus dem Sortiment genommen. Jetzt folgen die direkten Preisanpassungen.

Betroffene Produkte

ProduktAlter PreisNeuer PreisDifferenz
MacBook Neo$599$699+$100
iMac$1.299$1.499+$200
M5 MacBook Pro$1.699$1.999+$300
M3 Ultra Mac Studio$3.999$5.299+$1.300

iPod-Preiserhöhungen liegen zwischen $100 und $200. iPhones bleiben vorerst unverändert.

Industrie-Trend

Die Speicherkrise ist branchenweit spürbar – seit Monaten steigen Preise für Consumer-Electronics, und einige Produkte verschwinden komplett vom Markt. Für Apple-Kunden erinnert dies an die hohen RAM-Aufpreise der PowerPC-Ära.

Mehr Details: Ars Technica