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Apple verklagt OpenAI wegen Diebstahl von Geschäftsgeheimnissen

OpenAI Apple Recht KI-Unternehmen

Apple hat eine Klage gegen OpenAI eingereicht und wirft dem Unternehmen vor, ehemalige Apple-Mitarbeiter hätten Geschäftsgeheimnisse gestohlen, um OpenAIs Hardware-Entwicklung zu beschleunigen.

Die Anschuldigungen

Die Klage benennt Chang Liu und Tang Tan als Hauptbeteiligte. Tang Tan war bis Februar 2024 VP of Product Design bei Apple und leitete iPhone- und Apple-Watch-Design. Chang Liu verließ Apple nach acht Jahren als Senior System Electrical Engineer im Januar 2026 zu OpenAI.

Besonders brisant: OpenAIs Hardware-Abteilung wird von Jony Ive geführt, Apples ehemaligem Chief Design Officer. OpenAI hatte Ives Startup io für 6,5 Milliarden Dollar übernommen und dabei über 50 Ingenieure integriert.

Was Apple behauptet

Apple beschreibt in der Klage ein systematisches Muster:

  • Bewerber wurden in Interviews nach internen Projektcodenamen gefragt
  • Kandidaten sollten Apple-Hardware-Komponenten zu Interviews mitbringen
  • Systematisches Ausfragen zu unangekündigten Produkten
  • Ein Kandidat lud kurz vor seinem Interview vertrauliche Dateien herunter

Apple hatte OpenAI bereits im Februar 2026 kontaktiert und eine Untersuchung gefordert, erhielt jedoch keine Antwort. Nun zieht das Unternehmen vor Gericht.

Was das bedeutet

Der Fall zeigt die zunehmende Konkurrenz zwischen Tech-Giganten im KI-Hardware-Markt. OpenAI entwickelt eigene Geräte, Apple integriert KI in seine Produkte. Der Rechtsstreit könnte OpenAIs Hardware-Pläne verzögern und zeigt, wie wichtig Proprietary Knowledge in der KI-Industrie geworden ist.