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Samsung und TSMC bestellen ASMLs High-NA-EUV-Maschinen fuer 400 Millionen Dollar
Die Halbleiterindustrie einigt sich auf die naechste Lithographie-Generation: Samsung und TSMC haben Plaene vorgestellt, ASMLs High-NA-EUV-Maschinen zu uebernehmen. Die Geraete aus den Niederlanden kosten bis zu 400 Millionen Dollar pro Stueck - und ASML ist der einzige Anbieter weltweit.
Wer wann einsteigt
- Samsung: will die Technologie ab 2028 fuer Speicherchips nutzen
- TSMC: plant High-NA-EUV ab 2030 fuer die modernsten Chips seiner Kunden - darunter AMD, Apple, Nvidia und Qualcomm
- Intel: produziert bereits seit Juli 2026 Panther-Lake-Prozessoren in Hochvolumen mit High-NA-EUV
Photomask-Wechsel als Produktivheitsbooster
Gemeinsam mit Intel und ASML arbeiten Samsung und TSMC an einem Standardwechsel: Photomasken, die Schablonen fuer die Schaltkreis-Muster, wachsen von 6 auf 12 Zoll. Laut ASML-CTO Marco Pieters koennte das die Produktivitaet der High-NA-Maschinen um 40 Prozent steigern. SK Hynix prueft laut Bloomberg einen Einstieg.
Warum das fuer KI-Chips zaehlt
Hintergrund des Rennens: High-NA-EUV erlaubt noch kleinere Strukturen auf dem Wafer - die Grundlage fuer leistungsfaehigere und effizientere Chips fuer KI-Rechenzentren und Smartphones. EUV nutzt Laser, die geschmolzenes Zinn zu 200.000 Grad heissem Plasma zappen; das Licht wird ueber Spiegel auf busgrosse Belichtungswerkzeuge fokussiert. Parallel jagt Chinas Chipindustrie dem Rueckstand hinterher.
Quelle: arstechnica.com