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Chrome KI-Features verbrauchen 4GB Speicherplatz

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Google Chrome lädt automatisch ein 4 Gigabyte großes KI-Modell herunter, wenn Nutzer bestimmte KI-Features aktivieren – ohne sie darüber zu informieren.

Hintergrund

Das “weights.bin”-Modell gehört zu Googles Gemini Nano, welches On-Device-KI-Features wie Betrugserkennung, Schreibassistenz und AutoFill-Vorschläge antreibt. Da das Modell lokal auf dem Gerät läuft, werden keine Daten an die Cloud gesendet. Der Preis dafür: Jeder Nutzer zahlt mit 4 GB lokalem Speicher.

Besonders pikant: Google informiert Nutzer nicht transparent über die Größe dieses Downloads. Die Information versteckt sich in einer längeren Entwickler-Dokumentation, nicht dort, wo Nutzer die Features aktivieren.

Das Problem

User mit begrenztem Speicherplatz werden plötzlich feststellen, dass Chrome deutlich mehr Platz beansprucht als erwartet. Läuft der PC oder Laptop bereits am Limit, sind 4 GB ein kritischer Faktor. Google selbst räumt zwar ein, dass das Modell bei wenig Speicher automatisch deinstalliert wird, aber die Transparenz fehlt.

Lösung

Wer die 4 GB freigeben möchte:

  1. Chrome Einstellungen öffnen
  2. SystemOn-Device AI deaktivieren

Dadurch wird das Modell gelöscht und zukünftige Downloads verhindert. Natürlich verliert man damit auch die entsprechenden KI-Features.

Fazit

On-Device-KI hat Vorteile für den Datenschutz – Daten verlassen nicht das Gerät. Aber Google muss transparenter über den Speicherbedarf informieren. Ein云端 Modell wäre für Nutzer mit wenig Speicherplatz oft die bessere Wahl.

Original: The Verge