News
Gemini 4 Argon ist da - aber nur hinter der Paywall
Vom vorsichtigen Start zum breiten Rollout
Vor wenigen Wochen hatte Google Gemini 4 Argon noch als so mächtig präsentiert, dass es nur schrittweise an ausgewählte Cyber-Verteidiger gehen sollte. Jetzt beginnt der breite Rollout – allerdings ausschließlich für zahlende Kunden. An den Fähigkeiten selbst hat sich nichts geändert: Google verweist weiter auf die Benchmarks von Ende September, dazu kommen ein Training auf das Ablehnen bösartiger Anweisungen und ein automatischer Misalignment-Monitor, der Verarbeitungen stoppen kann.
Neue Praxisbeispiele aus Google intern
- YouTube-Kommentare: Argon fand redundantes Emoji-Rendering – nach dem Fix sank die Serverlast um 45 Prozent.
- Project Wing: Im proprietären Drohnen-Physiksimulator entdeckte das Modell kritische Bugs, die seit 2018 im Code steckten.
- Robotik: Messbarer Sprung beim „Embodied Reasoning", also räumlichem Problemlösen in 3D.
Wer was bekommt
- Gemini-App: nur AI Pro (20 Dollar/Monat) und AI Ultra (ab 99 Dollar/Monat).
- Antigravity & AI Studio: nur AI Ultra – agentisches Coding frisst offenbar zu viel Compute. Pro-Abonnenten können immerhin im Canvas-Modus Code erzeugen; Gemini 3.1 Pro bleibt vorerst verfügbar.
- API: bis 30. November 2 Dollar Input / 10 Dollar Output pro Million Tokens (95 % Rabatt auf Cache), danach verdoppelt auf 4 / 20 Dollar.
Wer Workflows auf Argon baut, sollte die Preisverdopplung im Dezember direkt einkalkulieren.
Quelle: Ars Technica