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Google CC: Familien-Agent mit eigenem Konto und geteiltem Gedächtnis
Google hat in Labs ein neues Agent-Experiment gestartet: CC ist ein KI-Agent für Familien, der als geteilte Ressource für bis zu sechs Personen funktioniert - und dabei ein eigenes Google-Konto besitzt. Der Nachfolger dessen, was vorher Gemini-Daily-Brief wurde, geht damit vom persönlichen zum gemeinschaftlichen Agenten.
Wie CC funktioniert
- CC hat ein eigenes Google-Konto, jedes Familienmitglied entscheidet selbst, was es teilt
- Emails sieht der Agent nur, wenn Adressen explizit freigegeben werden - etwa Schul-Termine
- Inhalt kann per Email, Google Chat oder über einen geteilten Drive-Ordner angeliefert werden
- Morgens bekommt die ganze Gruppe die “Your Day Ahead”-Mail mit Terminen und Aufgaben-Stand
- CC trägt in gemeinsame Kalender ein, erinnert an Aufgaben und erstellt gemeinsame Dokumente
Das Langzeitziel: lästige Hausstands-Verwaltung abgeben. CC soll etwa Schulformulare, die im Postfach landen, weitgehend ausfüllen und nur bei Unklarheiten nachfragen. Ohne Bestätigung geht nichts an Adressen außerhalb der Gruppe raus.
Unter der Haube
Jede CC-Instanz läuft in einer isolierten Cloud-Instanz mit Antigravity und aktuellen Gemini-Modellen - derzeit Gemini 3.8 Flash. Mit wachsender Nutzung baut CC ein Gedächtnis darüber auf, wie die Familie arbeitet. Erhältlich ist CC nur für persönliche Gmail-Konten ab 18 Jahren - ein Haushalts-Agent für Eltern, nicht für Kinder. Die Warteliste ist unter labs.google/cc offen.
Quelle: Ars Technica