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Jagex verbietet GenAI in RuneScape -- und erwischt eigenen Partner

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Der RuneScape-Entwickler Jagex hat offiziell Stellung zur Nutzung generativer KI bezogen – und dabei ein eigenes Foul zugeben müssen: Der Dragon-Slayer-2-Trailer stammte von einem externen Partner, der schriftlich zugesichert hatte, kein GenAI zu verwenden. Im Material fand die Community unter anderem eine sechste Finger. Der Trailer ist vom Netz, das Team entschuldigte sich öffentlich und nannte die internen Review-Prozesse “nicht gut genug”.

Die offizielle Position

  • Kein GenAI in Spielen, Artwork oder kreativen Assets – weder intern noch durch Dienstleister, sofern bekannt
  • Das Vertrauen in externe Partner wurde binnen kurzer Zeit zum zweiten Mal gebrochen (auch beim OSRS-Roadmap-Material gab es einen Vorfall)
  • Nach RuneFest werden die Review-Prozesse komplett überarbeitet; Community-Creator sollen die Dragon-Slayer-II-Story neu vermitteln
  • JagexSween erklärte, kein OSRS-Content sei vorher gesichtet worden; die Schuld liege nicht allein beim externen Partner

Warum das auch außerhalb von Gaming relevant ist

Die Kommentare unter dem Post zeigen ein branchenuebergreifendes Problem: Dienstleister versichern Auftraggebern, keine generative KI einzusetzen, und tun es dennoch – von “don’t ask, don’t tell” ist die Rede, bis hin zu Lügen in Vertragen. Mehrere Nutzer berichten ähnliche Erfahrungen aus Werbung, Marketing und Manufacturing. Gleichzeitig wird KI Mitarbeitenden von oben aufgedrängt (“Outlook poppt ständig mit ‘Let us help you improve this email’ auf”).

Für Unternehmen, die AI-frei produzierte Inhalte als Qualitätsmerkmal sehen, bleibt praktisch nur: Prozesse mit echten Prüfschritten bauen, Vertragsstrafen vereinbaren – oder es selbst machen. Jagex verspricht genau das: Produktion mit Community-Creatorn statt blindem Zukauf.

Quelle: RuneScape’s Position on Gen AI (Reddit)