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MCP goes Stateless: Neue Spec zielt auf Enterprise-Scale
Das Model Context Protocol (MCP) — der Open-Source-Standard für die Interaktion von AI-Systemen mit externen Tools und Datenquellen — hat sein größtes Update seit der Einführung erhalten. Die wichtigste Änderung: Der Protokoll-Kern ist jetzt stateless.
Was sich ändert
Bisher waren MCP-Requests an eine Session gebunden, die mit einer spezifischen Server-Instanz verknüpft war. Das war der Hauptgrund warum Enterprise-Adoption schwierig war — Load Balancing, Auto-Scaling und redundante Deployments ließen sich damit schlecht realisieren. Mit dem stateless Design sind Requests nun unabhängig von Sessions und Server-Instanzen. Das erlaubt horizontale Skalierung ohne Session-Stickiness.
Weitere Neuerungen
Neben der Statelessness bringt das Update Multi Round-Trip Requests, header-basiertes Routing, cachebare List-Results, härtere Authorization, ein formales Extensions-Framework und aktualisierte Tier-1-SDKs. Zudem gibt es eine neue Policy, die sicherstellt, dass Features nicht ohne Vorwarnung entfernt werden.
Bedeutung
Die Lead-Maintainer David Soria Parra und Den Delimarsky (beide Anthropic) nennen es das wichtigste Update seit Remote-MCP vor über einem Jahr. Für Enterprise-Teams, die MCP hinter Load Balancern betreiben wollen, ist dies das Update, das die Tür öffnet. MCP etabliert sich zunehmend als Standard-Protokoll im AI-Tooling-Ökosystem.