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Sicherheitsbehörden lernen aus New Glenn-Explosion
Die New Glenn-Explosion liefert erstmals echte Daten über die Sprengkraft von mit Methan betriebenen Raketen. Bislang griff die Space Force auf konservative 100-Prozent-TNT-Äquivalenz-Schätzungen zurück.
Das Problem
Kerosine und Flüssigwasserstoff sind bekannte Größen. Methan/Liquid Oxygen (“Methalox”) ist neu - und die Sprengkraft bei Pad-Aborts war spekulativ. SpaceX’ Starship, Blue Origins New Glenn und andere neue Träger nutzen diesen Treibstoff.
Die Explosion
Eine meilenweite Druckwelle zerstörte Fenster in Hangars rund um den Startkomplex. Die Daten helfen, künftig präzisere Sicherheitszonen zu definieren und die “Keep-out-Zonen” zu verkleinern.
Wettbewerb am Cape
SpaceX baut mehrere Starship-Startplätze wenige Meilen von Blue Origin und ULA entfernt. Stoke Space und Relativity Space kommen hinzu. Mit bis zu 500 Starts jährlich (fünfmal mehr als 2025) werden Sicherheitsabstände kritisch.
Historischer Kontext
Erst 2001 lieferte eine Atlas-Centaur-Explosion echte Wasserstoff-Sprengdaten. Jetzt, 25 Jahre später, gibt es erstmals Methan-Daten.
Link: Ars Technica