Article

China prüft Nvidia-Chipkäufe für ByteDance und Alibaba - Huangs Einfluss auf Trump wächst

News NVIDIA China Exportkontrollen AI-Politik

Im Schatten des Trump-Xi-Gipfels zeichnet sich ein Deal ab, der Nvidias China-Geschäft wiederbeleben könnte: Chinas Industrieministerium MIIT hat Alibaba und ByteDance laut Insidern um Pläne für den Import der eigentlich verbotenen Nvidia RTX Pro 5500 gebeten. ByteDance allein plant demnach den Kauf von einer Million Chips - acht pro Server, um große KI-Modelle zu betreiben. Erste Lieferungen könnten im Dezember folgen.

Vom “What the hell is Nvidia?” zum engsten Berater

Nvidias Position hat sich dramatisch gedreht. Kam Trump noch mit der Frage “What the hell is Nvidia?” ins Amt und verschärfte zunächst die Exportkontrollen, lockerte er nach einem Dinner in Mar-a-Lago die H200-Beschränkungen. Huang ist inzwischen, so Biograph Stephen Witt, “der einflussreichste Berater des Präsidenten in Technologiefragen”. Finanzminister Bessent: Der Präsident sei “vollständig mit Jensen Huang übereinstimmend”.

Kritik am Risiko-Downplaying

Experten warnen: Nvidia dominiere die Debatte mit Profitinteressen. Huang hatte die Exportkontrollen dafür verantwortlich gemacht, dass Nvidias Anteil am chinesischen KI-Chipmarkt von 95 Prozent auf null fiel; im letzten Quartal machte China weniger als 1 Prozent des Datacenter-Umsatzes aus. Unterdessen downplayen Hardware-Leute wie Huang genau die Misalignment-Risiken, wegen denen OpenAI und Anthropic inzwischen Entwicklungspausen fordern.

Link: Ars Technica