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OpenAI im IndyCar: KI-Setups halfen Champion Alex Palou zur Pole

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Sponsoren im Motorsport tauschten Tabak gegen Crypto- und KI-Logos. Doch das Engagement von OpenAI bei Chip Ganassi Racing ist mehr als ein Aufkleber: Ein OpenAI-Forscher hat in dieser Saison mit dem Team von IndyCar-Dominator Álex Palou an der Optimierung der Car-Setups gearbeitet. In Washington, D.C. — auf neuem Kurs, im OpenAI-Lack — holte Palou damit die Pole; das Rennen selbst lief dann weniger gut.

Der dominierendste Fahrer der Serie

Palou fuhr 2026 seinen fünften Titel in sechs Saisons ein, gewann sechs der 18 Rennen (doppelt so viele wie jeder andere) und sicherte sich acht Poles. Ganassi ist nicht das bestausgestattete Team, aber das dominierendste: 13 Champion-Titel in zwei Jahrzehnten. Die Kooperation ist Thema einer YouTube-Dokureihe, deren zweite Episode heute erschien.

KI als Performance-Faktor

Der Motorsport ist generell zum Testfeld für ML geworden: General Motors sagt Caution-Phasen aus Funkverkehr per LLM voraus und analysiert Crash-Fotos automatisiert; IBM und Dallara trainieren KI auf CFD-Daten zur Aero-Entwicklung, mehrere F1-Teams nutzen Neural Concept. Beim Titelverteidiger mit Honda-Motor könnte künftig auch die Setup-Frage eine KI-Frage sein.

Quelle: Ars Technica