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Ex-OpenAI-Ingenieur bleibt in Haft: FBI fand Ordner „Saudi Gov Docs“

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Gericht folgt der Anklage

Im Fall des ehemaligen OpenAI-Ingenieurs Abdulrahman Alfozan, der ein Abhörgerät in einem Konferenzraum platziert haben soll, hat Magistrate Judge Alex G. Tse am Montag die Untersuchungshaft bestätigt. Die Staatsanwaltschaft sieht Fluchtgefahr und eine mögliche Unterstützung durch die saudische Regierung.

Was die Anklageschrift neu nennt

  • Auf Alfozans iPhone fand das FBI einen Ordner namens „Saudi Gov Docs“, dazu Fotos einer zweiten Wanze in den Büros.
  • Er schrieb auf WhatsApp mit einem Mitglied der saudischen Königsfamilie und suchte eine dauerhafte Rückkehr nach Saudi-Arabien.
  • Ein Einweg-Flug nach Riad soll von der saudischen Regierung bezahlt worden sein. Nach der Festnahme buchte ein saudischer Militärangehöriger Frau und Kind einen Business-Flug nach Doha.
  • OpenAI hatte ihn im Juli 2025 mit 325.000 Dollar Grundgehalt und einem Equity-Paket von 2,2 Millionen Dollar eingestellt. Er hat zwei Konten in Saudi-Arabien.
  • Das Gerät lag mindestens mehrere Tage im Raum, in dem sich OpenAI-Führungskräfte mit Regierungsvertretern trafen.
  • Laut Anklage nutzte er einen OpenAI-Produktivitäts-Agenten, um geeignete Räume zu recherchieren, und ein privates ChatGPT-Konto seiner Frau, um die Aufnahmegeräte auf Sprachaktivierung und Fernzugriff umzubauen.

Als Vergleich führt die Staatsanwaltschaft den Twitter-Fall um Ali Alzabarah an, bei dem ein saudischer Beamter ebenfalls einen Flug organisiert hatte. Die Vorwürfe sind bislang nicht bewiesen. Erste Meldung zum Fall: siehe Artikel vom 14. Oktober.

Quelle: Ars Technica