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OzBrain: Geteilter Wissensspeicher für alle KI-Agenten

ai mcp claude chatgpt cursor

Das Kernproblem moderner KI-Workflows: Man kopiert Briefings in Claude, fügt sie in ChatGPT ein, dropped dieselbe .md in Cursor, aktualisiert eine Kopie und vergisst die anderen. OzBrain löst das mit einem gemeinsamen “Brain”, den jeder KI-Agent lesen und schreiben kann.

Konzept

OzBrain positioniert sich als “Brain Layer” - ein zentraler Wissensspeicher, der über MCP-Connector in Claude, ChatGPT, Claude Code, Cursor und Gemini eingebunden wird. Anstatt Plattform-spezifische Memory-Speicher (die nur Preferences und Scraps halten) zu pflegen, speichert OzBrain die eigentliche Arbeit: Projekte, Entscheidungen, Recherchen und nächste Schritte.

Die Struktur arbeitet mit einem Routing Index: Artikel wie “positioning”, “clients/meridian”, “projects/q3-launch” werden mit Status-Markern (FRESH, AGING) versehen, damit Agenten nur lesen, was sie brauchen.

Setup in unter 2 Minuten

In Claude: Settings -> Connectors -> Add custom connector -> MCP URL https://ozbrain.com/api/mcp eintragen, mit Email-Code einloggen, bestätigen. Fertig. Das Produkt verweist explizit auf Andrej Karpathys Blueprint für eine Knowledge Base, die Agenten selbst aufbauen und pflegen.

Abgrenzung zu Platform Memory

OzBrain unterscheidet sich bewusst von der integrierten Memory einzelner Chat-Plattformen. Diese speichern kurzfristige Preferences (“prefers short answers”, “uses TypeScript”) in einem begrenzten Profil. OzBrain hingegen ist eine verlinkte Bibliothek, die mit der Arbeit wächst - ähnlich einem internen Wiki, aber ohne dessen Maintenance-Burden, da die Agenten selbst aktualisieren.

Ob sich das Konzept durchsetzt, wird davon abhängen, ob genug Agenten-Plattformen MCP-Connector nativ unterstützen. Mit Claude, ChatGPT und Cursor an Bord ist der Start aber vielversprechend.

Link: OzBrain