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PS5-Linux-Chef wirft hin: 'Noobs mit LLMs' ruinieren die Szene
Andy “TheFlow0” Nguyen, Schöpfer des ersten Kernel-Exploits für die PlayStation Vita und seit über einem Jahrzehnt Ikone der PlayStation-Szene, beendet seine Arbeit an PS5 Linux – und begründet den Rückzug offen mit dem Aufkommen von KI-Vibe-Codern in Open-Source-Projekten. “Die Szene war mal eine Gruppe hochtalentierter Forscher, jetzt ist es ein Haufen Noobs, die LLMs benutzen und Hacks schreiben, die sie nicht einmal verstehen”, schreibt der Entwickler.
Der Hypervisor-Bug und die Bounty
Der konkrete Auslöser: Als “Slop-Kiddies” von Nguyen verspottete Nutzer fanden per KI den letzten verbliebenen Hypervisor-Bug – den Nguyen selbst schon länger kannte – und meldeten ihn sofort an Sony, um die Bounty einzustreichen. Auf Nguyens Bitte, mindestens den GTA-6-Launch abzuwarten, gingen sie wortbrüchig ein. Damit ist Linux auf neueren PS5-Firmwares praktisch tot. Konsequenzen:
- PS5 Linux 2.5 (Phat und Slim, Firmware 3.00–7.61) bleibt die letzte Version unter seiner Leitung.
- Der geplante PS5-Pro-Support und das Release für 2027 sind gestrichen.
- RPCS3, der PS3-Emulator, verbannte wenige Tage zuvor ebenfalls Vibe-Coder aus dem Projekt.
Ein Lehrstück, wie LLM-generierte Exploits die Homebrew-Kultur von innen aushöhlen.
Quelle: FRVR