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Rocket Report: Blue Origin-Explosion dominiert die Schlagzeilen
Die Explosion einer New Glenn-Trägerrakete auf dem Startplatz in Cape Canaveral lastet schwer auf Blue Origin. Der Raketenhersteller will bis Jahresende wieder starten - Experten sind skeptisch.
Was geschah?
Beim Testzünden der sieben BE-4-Triebwerke umhüllte ein Feuerball die vollständig betankte Rakete. Der Startkomplex 36 wurde erheblich beschädigt. Alle sieben Crew-Mitglieder befanden sich in Sicherheit.
Folgen für Blue Origin
Ohne New Glenn kann Blue Origin seinen Blue Moon Lander nicht zum Mond bringen. NASA drängt möglicherweise darauf, SpaceX-Falcon-Heavy-Raketen als Backup zu nutzen. Das wäre ein herber Rückschlag für Jeff Bezos’ Raumfahrt-Ambitionen.
Sicherheitsdaten gewinnen
Für die Space Force liefert die Explosion wertvolle Erkenntnisse über Methan-Sprengkraft. Mit bis zu 500 geplanten Starts pro Jahr bis 2036 benötigen Cape Canaveral und Vandenberg präzise Sicherheitsprotokolle für Methalox-Raketen.
Kanadischer Raumhafen
Spaceport Nova Scotia erhält 200 Millionen CAD für Infrastruktur. Kanada strebt eine eigene Startkapazität für nationale Sicherheits- und Verteidigungszwecke an.
Link: Ars Technica