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Steve Jobs in Exile: NeXT-Ära als Buch

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Geoffrey Cains “Steve Jobs in Exile” füllt eine Lücke in der Jobs-Literatur: Die Jahre zwischen Apples Rauswurf 1985 und der Rückkehr 1997. Diese oft übersehene Periode prägte das moderne Apple fundamental.

NeXT als Inkubator

Jobs gründete NeXT mit dem Ziel, den ultimativen Bildungscomputer zu bauen. Der NeXTcube war technisch brillant - aber zu teuer. Dennoch entstand dort NeXTSTEP, das Betriebssystem, das später macOS und iOS grundlegen sollte.

Objekt-C und die Wurzeln von iOS

NeXT entwickelte nicht nur Hardware, sondern auch Objective-C als primäre Sprache und das Interface Builder-Tool. Diese Fundamente leben in Apples Entwickler-Ökosystemen fort.

Von Pixar zu Disney

In diesen “Exil”-Jahren kaufte Jobs Pixar von Lucasfilm - die Animationssparte, die später Disney konkurrenzierte. Ohne NeXT gäbe es kein heutiges Apple, ohne Jobs’ Pixar-Investment gäbe es keine modernen Animationsfilme.

Zeitzeugenschaft

Cain interviewte Zeitzeugen inklusive Jobs’ engen Vertrauten und NeXT-Mitarbeitern. Das Buch zeichnet die Visionen, Misserfolge und den Durchhaltewillen eines Mannes, der gerade aus dem Unternehmen gedrängt wurde, das er selbst gegründet hatte.

Link: Ars Technica