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Googles SynthID-Detektor wird global - und erkennt jetzt auch OpenAI
Bislang war es umständlich, KI-Inhalte auf ihr unsichtbares SynthID-Wasserzeichen zu prüfen: Wer nicht zum Trusted-Tester-Programm von Google gehörte, musste schlicht Gemini fragen — und erhielt mitunter verwirrende Antworten statt eines klaren Ja oder Nein. Das ändert sich: Google hat eine eigene Website gestartet, auf der jeder Medien auf SynthID prüfen kann.
Ein Detektor für alle Partner
Die zweite große Neuerung: Der Detektor erkennt nicht mehr nur Googles eigene Wasserzeichen-Variante, sondern die unterschiedlichen Signaturen aller SynthID-Partner — OpenAI, Nvidia und Kakao, Apple folgt bald. Damit gibt es erstmals eine zentrale Anlaufstelle statt einzelner Detektoren pro Anbieter. Gemini allein hat SynthID laut Google bereits in über 180 Milliarden Bilder und Videos sowie 240.000 Jahre Audio integriert.
Limitierungen bleiben
Der Dienst erfordert Login (Google-, OpenAI- oder Apple-Konto) und ein Tageskontingent von rund zehn Prüfungen. Das Limit ist Absicht: Ungefilterte Massen-Checks könnten genutzt werden, um Werkzeuge zum Entfernen des Wasserzeichens zu trainieren. Weiterhin gilt: Meta nutzt eine andere Technik, offene Modelle auf eigener Hardware liefern oft gar kein Wasserzeichen — eine Datei, die synthid.com nicht markiert, ist deshalb nicht automatisch echt. Als Gegenansatz etabliert sich C2PA, das echte Aufnahmen kryptografisch labelt.
Quelle: Ars Technica