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Texas stoppt Data-Center-Grid-Anschluesse wegen KI-Ueberlast

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Gouverneur Greg Abbott, der Texas vor weniger als einem Jahr zum “Epicenter der KI-Entwicklung” erklaerte, hat ein Moratorium fuer alle neuen Grid-Anschluesse von Data-Centern verfuegt. Die ERCOT-Warteliste umfasst ueber 1.800 Projekte mit 474 Gigawatt Anfrage - das Fuenffache des Texas-Strombedarfs-Rekords. Rund 90 Prozent der Anfragen kommen von Data-Centern.

Audit-Pflicht

Abbott hat die Regulierungsbehoerde und den Netzbetreiber ERCOT angewiesen, eine umfassende Ueberpruefung aller laufenden Interconnection-Prozesse durchzufuehren. Geprueft wird unter anderem: Netzbetaetigung, jaehrlicher und Peak-Stromverbrauch, Abhaengigkeit von staatlichen Steuererleichterungen und die Eigentumsverhaeltnisse. Auch Wasserverbrauch und Auswirkungen auf lokale Gemeinden sollen evaluiert werden.

Luecken im Moratorium

Das Moratorium gilt nicht fuer Data-Center, die ihre eigene Stromerzeugung on-site betreiben (“behind-the-meter power”). Diese Strategie wird zunehmend von Meta, Microsoft, Amazon, Oracle, OpenAI und Anthropic genutzt - meist mit Erdgas. CleanView zeigt: Texas fuehrt mit 40 GW angekuendigter Behind-the-Meter-Kapazitaet.

Kontroverse

Umweltgruppen kritisieren, dass die Direktive Luftverschmutzung und Treibhausgasemissionen ignoriert. Eine Gesetzesluecke erlaubte Unternehmen, Gasturbinen und Dieselgeneratoren ohne umfassende Umweltpruefungen zu installieren. Zudem: Eine Steuerbefreiung von urspruenglich bipartisan support hat sich zu ueber 1 Milliarde Dollar jaehrlich aufgestoebert.

Quelle: Ars Technica