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NSA, CISA und FBI werfen sechs chinesischen KI-Firmen industrielle Distillation vor
In einem gemeinsamen Advisory haben NSA, CISA und FBI sechs chinesische KI-Firmen namentlich beschuldigt: DeepSeek, Moonshot AI, Alibaba, MiniMax, StepFun und Z.AI sollen seit spätestens Ende 2024 “aggressive, böswillige und gezielte Distillation im industriellen Maßstab” gegen US-Frontier-Modelle betreiben - vermutlich “mit Kenntnis der chinesischen Regierung”. Die extrahierten Fähigkeiten bildeten laut Behörden “den Kern - nicht bloß eine Ergänzung” der chinesischen KI-Entwicklungsstrategie und sparen Milliarden an Trainingskosten.
Die Angriffsmethoden
Die Firmen nutzen Heerscharen von Fake-Accounts mit “hochgradig koordinierten Anfragen” - identische Prompt-Muster in Tausenden bis Millionen von Anfragen pro Domain. Über einen Graumarkt an Proxys werden Geo-Sperren umgangen. Prompt-Injection dient zum Jailbreaken: DeepSeek soll Modelle angewiesen haben, ihre interne Reasoning “Schritt für Schritt auszuformulieren”. DeepSeek destillierte laut Bericht agentische Funktionen, Writing-Optimierung und Chain-of-Thought aus Claude, Gemini, GPT und Grok.
Umstrittene Gegenmaßnahmen
Die Behörden empfehlen US-Anbietern, Antworten für Verdachtsfaellige “subtil” zu verschlechtern - korrekte Informationen mit anderem Reasoning, stilistischen Inkonsistenzen oder reduzierter Tiefe. Verdachtige Konten sollen heimlich auf schwächere Modelle umgeschaltet werden, ohne Hinweis. Problem: Chinesische QA-Systeme erkennen degradierte Outputs automatisch, und legitime Nutzer könnten unbemerkt getroffen werden.
Peking nennt die Vorwürfe “grundlos” - und plant parallel laut MIIT eine Vervierfachung der KI-Rechenkapazität bis 2030.