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Was passiert, wenn OpenAI stirbt?
Ed Zitron liefert in seinem Blog “Where’s Your Ed At” eine schonungslose Analyse von OpenAIs finanzieller Lage und stellt die Frage, die sich kaum jemand traut zu stellen: Was passiert, wenn OpenAI stirbt?
Abgang von Spitzenkraeften
OpenAI verlor innerhalb einer Woche sowohl COO Brad Lightcap als auch CRO Denise Dresser, die erst acht Monate im Amt war. Dresser verliess dabei vermutlich zehn Millionen an Aktienoptionen auf dem Tisch - ein deutliches Signal, dass selbst Insider an den IPO-Zeitplan zweifeln.
Die Anthropic-Konkurrenz
Waehrend OpenAI 2025 einen Verlust von 20,9 Milliarden Dollar bei 13,07 Milliarden Dollar Umsatz einfuhr, melten Anthropic-Investoren via Financial Times eine Bewertung von 2 Billionen Dollar und annualisierte Einnahmen von 100 bis 120 Milliarden Dollar. Reuters druckte unkommentiert Projektionen von 190 bis 200 Milliarden Dollar - bewertet auf Basis zukuenftiger, theoretischer Geschaeftszahlen statt echter EBITDA. Zitron kritisiert scharf, wie Medien “consent manufacturing” fuer die KI-Branche betreiben.
OpenAIs Zeit drueckt
OpenAI hat ueber 800 Milliarden Dollar an Verpflichtungen bis Ende 2030. Sollte Anthropic OpenAI zuvorkommen und mit seiner S-1 die wahren Verluste der KI-Branche offenbaren, duerfte es fuer Sam Altman extrem schwer werden, Investoren fuer einen IPO zu gewinnen. Der Artikel diskutiert drei Szenarien: Microsoft uebernimmt OpenAI, OpenAI stirbt und Altman wird zum Sündenbock, oder Anthropic und OpenAI fusionieren.
Fazit
Der Artikel ist ein scharfsinniger Blick hinter die Kulissen der KI-Boomer-Boomer-Blase. Die Zahlen sprechen eine klare Sprache: Beide fuehrenden KI-Firmen verbrennen Milliarden, und die Bewertungshohe basiert auf Hoffnung, nicht auf Geschaeftsmodellen.
Original: What Happens If OpenAI Dies? - Ed Zitron