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Zig verbannt KI-Beiträge aus ihrem Open-Source-Projekt
Die Programmiersprache Zig hat eine der striktesten Anti-LLM-Richtlinien unter großen Open-Source-Projekten etabliert: Keine LLMs für Issues, keine LLMs für Pull Requests, keine LLMs für Kommentare.
Die Philosophie dahinter
Loris Cro, VP of Community bei der Zig Software Foundation, erklärt die Rationale als “Contributor Poker”: Man setzt auf den Mitwirkenden, nicht auf dessen Beitrag. Das Ziel von Code-Reviews ist nicht primär neuer Code, sondern die Ausbildung neuer, vertrauenswürdiger Contributor.
Wenn ein Pull Request von einem LLM geschrieben wurde, nützt die Zeit, die das Team mit dem Review verbringt, niemandem. Es entsteht kein nachhaltiger Contributor, auf den das Projekt langfristig zählen kann.
Der Bun-Konflikt
Interessanterweise ist Bun, das prominenteste Zig-Projekt, inzwischen Teil von Anthropic und nutzt intensiv KI-Unterstützung. Bun betreibt einen eigenen Fork von Zig und erreichte kürzlich eine 4x Performance-Verbesserung. Diese Änderungen werden jedoch nicht in das Zig-Upstream zurückgeführt – wegen der strikten AI-Policy.
Ob andere Projekte diesem Beispiel folgen werden, bleibt abzuwarten. Die Debatte über KI-Beiträge in Open-Source-Projekten ist damit neu entfacht.