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Team-Standards fuer KI-Agenten: ADLC bringt Coding-Konventionen zu Claude Code und Codex
Tikal hat mit ADLC Team Skills eine Open-Source-Schicht vorgestellt, die KI-Coding-Agenten wie Claude Code, Codex, OpenCode oder Cursor in echte Teammitglieder verwandelt. Das Problem, das sie loesen wollen: «Vibe Coding» im Alleingang produziert schnell Code, aber skaliert man das ueber ein Team, landet man bei chaotischem Tech-Debt, unreviewable PRs und verlorenem Code-Wissen. Speed sei geloest – Trust und Verification seien der neue Flaschenhals.
Die Loesung basiert auf dem Twelve-Factor Agentic SDLC und ruht auf vier Saeulen: Team-Directives (Verfassung, Regeln und Context-Directive-Records leben versioniert in Git), Product- und Architecture-Decision-Records fuer nachvollziehbare Entscheidungen, einem Contract-First-Workflow nach dem Motto «Debug the Spec, not the Code», und schliesslich Verification-First-Evals mit automatisierten LLM-Judges vor dem menschlichen Review.
Besonders clever: Statt riesige Prompt-Walls in jede Session zu ballern, nutzt ADLC Progressive Disclosure – beim Session-Start wird nur ein kompakter ~100-Token-Index injiziert, volle Regel-Texte laedt der Agent erst bei Bedarf. Der mission-brief-Orchestrator ist vendor-agnostisch und entdeckt Skills aus beliebigen Quellen automatisch. «Build to Delete» heisst die Devise: Was das Foundation-Model bald selbst kann, wird konsequent weggeschnitten.