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Coding-Agents als Gatekeeper: 17.000 Sessions zeigen, welche Tools sie wirklich verbauen
Armature hat die bislang groesste Studie dazu veroeffentlicht, welche Drittanbieter-Tools Coding-Agents tatsaechlich in Projekte einbauen. Dafuer liefen Claude Code, Codex und Cursor in 16.893 Sessions mit 1.163 Prompt-Varianten auf 75 Repositories - die Agents sollten eine Funktion ergaenzen und das Produkt selbst auswaehlen und implementieren.
Die Gewinner
- Stripe dominiert Payments mit rund 88 Prozent der Waehlungen
- Neon gewinnt Databases mit 66 Prozent, AWS Cloud mit 62 Prozent
- Vercel fuehrt Deploy mit 41 Prozent - bei AI Gateways ist alles offen (Portkey und Cloudflare AI Gateway je 21 Prozent)
- Bei Performance in CI bauen die Agents in 52 Prozent der Faelle selbst, statt ein Tool zu waehlen
Erwaehnt ist nicht gewaehlt
PayPal wurde 139-mal genannt und nie gewaehlt, Adyen 175-mal genannt und nur dreimal gewaehlt. LangChain kommt auf 194 Erwaehnungen bei gerade mal 4 Picks, Supabase auf 242 Erwaehnungen und verliert trotzdem deutlich gegen Neon.
Der Kontext entscheidet
Mit identischer Aufgabe gewannen auf TypeScript-, Python-, Go- und Java-Repos jeweils andere E-Mail-Provider (Resend, SendGrid, Postmark, Azure ACS). Vercel wurde auf Python-Repos nie empfohlen - dort gewann Render. Alle drei Agents waehlen nur in 42 Prozent der Faelle dasselbe Tool. Fuer Vendor heisst das: Agent-Discoverability wird zum Vertriebskanal - Vercel berichtet bereits, dass ueber 30 Prozent der Deployments von Coding-Agents initiiert werden.
Link: Armature