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Consus - LLM-Gateway für Rüstung und Raumfahrt mit Compliance-Suffix
Das YC-Startup Consus (F24) will KI in eine Branche bringen, die sich bisher weitgehend verweigert: Luft- und Raumfahrt sowie Verteidigung. Gründer Eric, früher bei SpaceX für nationale Sicherheits-Payloads zuständig, beschreibt im Launch-HN-Post Firmen, die selbst für harmlose Aufgaben keinerlei KI-Tools erlauben – aus Angst vor Training auf eigenen Daten, ITAR-Verstößen oder durchgefallenen Cyber-Audits.
Das Konzept
Consus ist ein OpenAI-kompatibler Endpoint, ähnlich OpenRouter, der Anfragen ausschließlich an ITAR- und CUI-taugliche Infrastruktur weiterleitet. Der Clou ist ein Compliance-Suffix am Modellnamen, etwa claude-opus-5-5:itar oder gpt-5.6-sol:fedramp-high. Nackte Modellnamen werden abgelehnt, kommerzielle Standard-Endpoints nie angesprochen.
- Ein Endpoint statt zwei GovClouds: GPT-5.6 Sol gibt es nur in Azure Government, Claude Opus 5.5 nur über Bedrock in AWS GovCloud.
- Audit gegen alle 410 FedRAMP-High-Controls abgeschlossen.
- Zero Data Retention: Prompts und Antworten bleiben nur während des Requests im Speicher; geloggt werden lediglich Metadaten für Abrechnung und Audit.
- Modell-Allowlists sowie Budget- und Modellgrenzen pro Nutzer über das Consus-Portal.
- Kompatibel mit ChatGPT, Claude, Open WebUI oder dem Pi Coding Agent.
Preis
Kein Self-Service: ITAR verlangt, jeden Key-Inhaber zu kennen, also gibt es Vertrag und Verifizierung vorab. Kosten: ab 40 Dollar pro Seat und Monat plus Tokens zum Einkaufspreis.
Quelle: Launch HN: Consus