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Farol: Risikokarte für Pull Requests – nach dem KI-Review
Worum es geht
Agenten schreiben Code, Agenten reviewen ihn. Die Freigabe trifft aber weiter ein Mensch. Farol (MIT-Lizenz) setzt dort an: Es soll dem Freigebenden sagen, wie riskant ein Merge ist und wo das Risiko steckt. Das Tool läuft nach dem KI-Review und ersetzt ihn nicht.
Wie es arbeitet
- Statische Analyse statt Modell: Farol liest das ganze Programm im Basis- und im Head-Stand mit den Werkzeugen der Sprachen (TypeScript-Typchecker,
go/types, Python-ast). Der gleiche PR liefert immer den gleichen Report, jede Aussage kommt mit Aufrufkette. Bei Unsicherheit steht dortunknown. - Reichweite: Zeigt die riskantesten Dateien, was sie erreichen, die Diff-Abdeckung durch Tests sowie betroffene Seiten und Endpunkte für manuelles Testen.
- Vertragsbrüche: Entfernte Response-Felder, neue Pflichtparameter oder geänderte Typen in GraphQL, FastAPI, Go-Handlern und gRPC, samt den aufrufenden Services.
- Zwei Reports pro Push: der komplette PR und nur die Commits seit dem letzten Push, praktisch für die zweite Review-Runde.
Einsatz
Voraussetzung sind Node.js 22+ und git (für Go bzw. Python zusätzlich go und python3 3.11+). Aufruf per npx @winninjs/farol oder als Action winnin/farol/action. Konfiguriert wird mit einer farol.config.json, etwa { "routes": { "adapter": "next" } } für Next.js. Unterstützt sind React Router, Next.js, TanStack Router, TypeScript-APIs, Go und Python.
Es braucht keinen Account und keinen gehosteten Dienst. Farol führt den Code nie aus, verschickt ihn nirgendwohin und blockiert keinen Merge, sondern kommentiert nur. Das Projekt ist sehr jung (angelegt am 21.10.2026, 9 Commits), sollte also als frühe Version gelten.
Quelle: GitHub – winnin/farol