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Graphify C#: Compiler-genaue Find Usages für Coding-Agents
Textsuche kann Schreibweisen finden, aber nicht verlässlich sagen, welche Überladung tatsächlich gebunden wurde, aus welchem Projekt der Aufrufer kommt oder ob eine Interface-Implementierung das gemeinte Symbol ist. Genau hier setzt Graphify C# an: Der headless Roslyn/MSBuild-Indexer lädt die Lösung über MSBuild und fragt den Compiler, was jedes Symbol wirklich bedeutet - das Ergebnis ist ein deterministischer, abfragbarer Graph aus Nodes, Edges und Hyperedges im JSON-Format.
Semantische Evidenz statt Text-Matches
- Compiler-aufgelöste Beziehungen: calls, references, inherits, implements und overrides als explizite Kanten - inklusive Überladungen, Generics und projektuebergreifenden Verweisen.
- Stabile Symbol-Identitäten: Jeder Aufrufer trägt Projekt, Namespace und Quellort - so erkennt ein Agent z.B. Methoden, die nur von Test-Projekten genutzt werden.
- Kein Setup-Ballast: Keine IDE, keine kompilierten DLLs, keine Datenbank nötig.
dotnet tool install --global Graphify.CSharpgenügt, danachgraphify-csharp --input .\src\MyProduct.sln. - Agent-Skill inklusive: Ein SKILL.md bring Coding-Agents bei, wann sie den Index auffrischen und wie sie semantischen Kanten folgen - für Codex unter
.agents/skills/, für Claude Code unter.claude/skills/.
Der Autor beschreibt das Projekt als “semantic-navigation slice of Rider/ReSharper, exported for Codex, Claude Code, and other coding agents”. Die Ausgabe lässt sich direkt lesen, mit jq abfragen oder aus eigenem Code konsumieren. Wer C#-Codebasen mit KI-Agents bearbeitet, bekommt hier endlich die Präzision, die grep-basierte Agenten-Suche vermissen lässt.
Link: Graphify C# auf GitHub