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GrassLobster: AI-Agents bauen parametrische Grasshopper-Workflows

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Parametrische Grasshopper-Definitionen zu bauen dauert oft länger als die eigentliche Idee zu erforschen. GrassLobster, ein Alpha-Prototyp des Architekten und Zimmermanns Miro Bannwart (ITECH Stuttgart), verbindet Rhino und Grasshopper jetzt mit externen Coding-Agents wie Claude Code oder OpenAI Codex - und zwar so, dass die Geometrie-Logik sichtbar und veränderbar bleibt.

Das Konzept

  • Geometry Stations gliedern das Modell in sinnvolle Aufgaben-Blöcke auf dem Canvas; man sieht Ablauf und Abhängigkeiten, ohne jede Einzeloperation verfolgen zu müssen
  • Text-Mirroring: Stations-Definitionen, Code und Input-Werte werden als lesbare Projektdateien gespiegelt - so kann der Agent gezielt Logik finden und ändern, ohne die visuelle Repräsentation zu zerstören
  • Der Agent erarbeitet zuerst den Brief: Er fragt nach Dimensionen, Regeln, Materialien, baut dann den Workflow auf und lässt Inputs wie Spannweite oder Elementezahl frei einstellbar

Dazu gibt es Agent Instructions, Domain Knowledge und einen Referenzordner für Screenshots und Beispielsmodelle. Der Agent bleibt bewusst austauschbar - kein fest eingebautes Modell.

Praxiserfahrung

Getestet wurde vor allem mit GPT-6 Astra mit guten Geometrie-Ergebnissen; GPT-5.6 Sol lieferte deutlich schwächere Ergebnisse, lokale Modelle scheiterten bisher komplett. GrassLobster 0.1.0-alpha (4,8 MB, Windows x64, Rhino 8, .NET 8) ist kostenlos für private und kommerzielle Nutzung - mit dem Hinweis, dass ein bezahltes Agent-Abo einkalkuliert werden sollte. Ein Ausblick: wo Modelle messbare Ergebnisse liefern, könnten Agents Inputs variieren und Richtung Ziele optimieren.

Quelle: miro.vision