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Janus: GGUF-Modelle lokal per Vulkan - Go-Binary mit OpenAI-API
Wer GGUF-Modelle lokal betreiben will, greift meist zu Ollama oder llama.cpp samt Tooling-Kette. Das Projekt Janus zeigt einen radikal minimalen Ansatz: ein einzelnes Go-Binary, das GGUF-Modelle per Vulkan auf AMD-, Intel- und NVIDIA-GPUs ausführt und eine OpenAI-kompatible API bereitstellt. Kein Python, kein Docker, kein Ollama.
Features
- llama.cpp via Vulkan auf AMD, Intel und NVIDIA, CPU-Fallback
- OpenAI-API:
/v1/chat/completionsinklusive Streaming sowie/v1/models - Hot-Swap: GGUF-Modell ohne Neustart wechseln (
/models/load) - Thinking-Modelle: Reasoning wird in
reasoning_contentabgetrennt - Chat-Template automatisch aus den GGUF-Metadaten erkannt
- Konfiguration per
.env: Backend, GPU-Layer, VRAM-Limit, Max-Tokens, Bind-Adresse
Der Standard-Port ist 127.0.0.1:8990. In Cursor, Cline oder jedem anderen OpenAI-Client reicht die Base-URL http://127.0.0.1:8990/v1 ohne API-Key. Auf Windows kompiliert ein Buildskript inklusive vorkompilierter Vulkan-DLLs, auf Linux liegt libllama.so neben der Binary, macOS nutzt den CPU-Backend.
Für minimale Setups, Windows-Umgebungen ohne Python-Komfort oder als leichtgewichtige Alternative zu größeren LLM-Servern ist Janus einen Blick wert. Die Endpunkte /engine/status und /health?deep=true zeigen VRAM-Belegung und Backend-Details live an.
Quelle: GitHub - Janus