Article
JetBrains bringt offene KI-Agenten nach Visual Studio
ACP Agent Registry für .NET-Entwickler
JetBrains startet den Early Access Program (EAP) für ReSharper 2026.2 mit einem klaren Fokus: offene KI-Agentenfreiheit in Visual Studio. Junie, der eigene Coding-Agent von JetBrains, wird zur ersten Implementierung des Agent Client Protocol (ACP).
Die Vision ist ambitioniert. Statt Lock-in in ein einzelnes Ökosystem sollen Entwickler beliebige Agenten und Modelle verwenden können. Die geplante ACP Agent Registry ermöglicht das Entdecken, Wechseln und Aktualisieren von Agenten innerhalb von Visual Studio.
Junie als Proof-of-Concept
Die erste Integration bringt Junie in ReSharper. Der Agent kann Code autonom schreiben und bearbeiten, Refactorings ausführen, Terminal-Befehle ausführen und VCS-Operationen durchführen. Git-Repositories initialisieren, Commits erstellen, Branches managen – alles per natürlicher Sprache.
Wichtig: Es ist ein EAP mit Einschränkungen. Kontext-Management ist noch nicht feingranular möglich, und die Integration mit Resharpers Analyse-Engines steht noch aus.
Strategische Positionierung
JetBrains positioniert sich bewusst gegen Vendor-Lock-in. Das ACP-Protokoll soll eine offene Standardschnittstelle bieten, über die sich verschiedene Agenten-Anbieter verbinden können. Ein Ansatz, der die IDE vom reinen Editor zum Agenten-Hub macht.