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Strands harness: Fertig montierter Agent mit 28 Prozent weniger Token-Kosten als Claude Code

Agents Claude OpenAI Ollama OpenSource

Viele Entwickler wünschten sich, ihr Claude-Code- oder Codex-Setup liefe auch in der Cloud - lokal funktioniert die Agenten-Idee nämlich oft “einfach”. Sobald man aber einen eigenen Agenten baut, ist man auf sich allein gestellt: Die richtigen Primitiven so zu verdrahten, dass dieses Gefühl entsteht, ist mühsam. Das Strands-Team schließt diese Lücke mit dem “Strands harness”: einem vollständig vormontierten, State-of-the-Art-Agenten-Harness, der lokal läuft oder bei jedem Provider deployt wird - als generalistischer Agent, nicht als reiner Coding-Agent. Start mit einer Zeile Python oder TypeScript.

Die Zahlen

Über sechs Benchmarks (getestet auf EC2 mit Harbor im verteilten Setup) kostet Strands harness mit denselben Claude- oder GPT-Modellen 28 Prozent weniger als andere Harnesses - bei gleichwertiger oder besserer Genauigkeit. Deepseek Harness war noch token-effizienter, erzielte aber durchgehend die schlechtesten Genauigkeitswerte. Mit Fable 5 lagen die Kosten sogar 77 Prozent unter Claude Code bei höherem Score auf Terminal Bench 2.1.

Der Haupttreiber ist das eingebaute Context-Management: Tool-Ergebnisse über rund 1.500 Tokens werden abgeschnitten, ab 85 Prozent Kontextauslastung fährt eine Zusammenfassung (Compaction), und bei Overflow greift eine Context-Recovery im Loop. Dazu kommen Defaults für Prompt-Caching.

Modelle

Laufen soll der Harness mit aktuellen Modellen von Amazon Bedrock, Anthropic, OpenAI, Google - oder per Point auf ein lokales Ollama-Modell sowie LiteLLM. Alles steht unter Apache 2.0, ein Follow-up-Paper zu den Benchmarks ist angekündigt.

Original: Introducing Strands harness