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Veda - ein Hobby-Betriebssystem mit eingebautem KI-Agenten
Der Agent als Systembestandteil
Veda von Vahid Mohammadi will kein Assistent sein, der nachträglich auf einen Desktop geschraubt wird. Das Projekt versteht sich als „agentic-native" Betriebssystem: Der KI-Agent ist ein Systemdienst, startet beim Booten, wird bei Absturz neu gestartet und wartet als kleiner Ring in der Taskleiste - aufrufbar per Namen, Klick oder Super+Space.
Komplett selbst gebaut in Rust
Bootloader (UEFI), capability-basierter Microkernel, Treiber, Fenstersystem, Toolkit und Apps sind von Grund auf in Rust geschrieben. Nur TCP/IP, TLS und Krypto kommen aus etablierten Crates (smoltcp, rustls, RustCrypto). Läuft auf x86-64 und in QEMU, lizenziert unter GPLv3.
Spannende Designideen
- Keine Screen-Scraping-Krücken: Apps beschreiben ihre Aktionen mit typisierten Parametern und Risikostufe; der Agent führt sie über denselben Code aus wie Tastatur und Maus. Die eingebauten Apps bieten über 70 Aktionen.
- Consent erzwingt das System, nicht das LLM: Aktionen sind routine, sensitive oder destructive. Alles außer Routine wartet auf Bestätigung - und nur die Desktop-Shell darf zustimmen. Text, den der Agent in Dokumenten liest, kann nichts freigeben - ein sauberer Riegel gegen Prompt Injection.
- Lokales Gedächtnis: Nur explizit Gesagtes wird gespeichert, einsehbar und löschbar in den Settings.
- Voice first: Echtzeit-Gespräch mit Unterbrechung, Echo-Unterdrückung, lokaler Sprachdetektor.
Einziger Haken für Local-AI-Fans: Spracherkennung, LLM und Stimme kommen aktuell von Deepgrams Voice-Agent-Plattform, also aus der Cloud.
Quelle: GitHub - vahmoh25/Veda