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Anthropic markiert KI-generierte Inhalte - Wasserzeichen und Metadaten
EU AI Act treibt Transparenz voran
Anthropic hat den Code of Practice zur Transparenz KI-generierter Inhalte nach Artikel 50(2) des EU AI Act unterzeichnet. Claude-Modelle, die ab dem 2. August 2026 in der EU auf den Markt kommen, unterstuetzen maschinenlesbare Markierungen ab Tag eins. Bestehende Modelle sollen im Rahmen einer Uebergangsfrist nachgeruestet werden.
Zwei Markierungstechniken
Anthropic kombiniert zwei Ansaetze zur Kennzeichnung von Claude-Ausgaben:
- Eingebettete Wasserzeichen: Direkt im generierten Text verwoben, unsichtbar fuer Leser, veraendert weder Bedeutung noch Qualitaet. Ueberdauert Kopieren, Einfuegen und teilweise auch Bearbeitungen.
- Signierte Provenienz-Metadaten: Bei Dateitypen wie .svg, .png oder .jpg wird Metadaten nach dem C2PA-Open-Standard angehaengt. Diese zeigen, ob eine Datei durch Claude verarbeitet wurde und ob sie manipuliert wurde.
Wo die Markierung gilt
- Alle Claude-Oberflaechen: API, Claude, Claude Code, Cowork und Claude Tag
- Cloud-Partner: AWS, Google Cloud, Microsoft Foundry
- Weltweit, unabhaengig von der Region
Grenzen der Markierung
Eine erkannte Markierung ist ein Indikator, kein Beweis. Claude koennte nur Korrektor, Uebersetzer oder Zusammenfasser gewesen sein, nicht zwingend der Urheber. Fehlt eine Markierung, schliesst das KI-Erzeugung ebenfalls nicht aus - starke Bearbeitung, kurze Texte oder Metadaten-Verlust koennen sie unkenntlich machen. Detaillierte Nachweis-Dokumentation folgt.
Original: support.claude.com