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KI-gestütztes Fuzzing mit dem GitHub Security Lab Taskflow Agent
Continuous Fuzzing gilt als Goldstandard für Sicherheitsaudits von C/C++-Projekten - doch auch Projekte, die seit Jahren in OSS-Fuzz laufen, verstecken weiterhin kritische Bugs. Das GitHub Security Lab nennt den Grund: Es braucht immer noch Menschen, die Coverage im Blick behalten, neue Harnesses schreiben und Crashes triagieren.
Die Pipeline
Die Antwort ist die neue Fuzzing Taskflow, gebaut auf dem Taskflow-Agent-Framework des Security Labs. Der Ablauf nach dem Start mit einem simplen owner/repo-Slug:
- Analyse: Der Agent identifiziert passende Einstiegspunkte und analysiert das Build-System
- Harnesses: Er schreibt die Fuzzing-Targets selbst und startet AFL++
- Iteration: Coverage-Reports werden gelesen und Harnesses gezielt verbessert
- Triage: Jeder Crash wird analysiert, für jeden Bug entsteht ein Vulnerability-Report
Setup und Warnung
Der Einstieg ist minimal: Codespace starten und ./scripts/fuzzing/run_fuzzing.sh tukaani-project/xz ausführen. Für einen Schnelltest empfiehlt sich ein kleines Projekt wie cJSON.
Wichtig ist die Sicherheitswarnung: Die Pipeline führt AFL, Clang und vom LLM gewählte Build-Kommandos direkt auf dem Host aus - ohne Container. Ein prompt-injizierter Agent könnte alles tun, was der User kann. Der Betrieb gehört ausschließlich in wegwerfbare Umgebungen wie Codespaces, ohne erweiterte Rechte.
Interessant ist die Anmerkung zur Modellwahl: Manche Frontier-Modelle blockieren Teile der Pipeline durch ihre Sicherheits-Guardrails.
Mehr dazu: GitHub Blog