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KI-Poster ohne Slop: Die richtige Prompt macht den Designstil

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Das Identikit-Problem

Dorf-Festplakate im KI-Einheitslook: pastellfarbene Wimpelkette, handgezeichnete Blumen, verschwommene Paare am Brunnen. Der Blogbeitrag von John Hartnup zeigt, dass dieser Slop-Look kein Fehler der Modelle ist, sondern schlicht das Ergebnis nichtssagender Prompts. Wer nur “Poster für Frühlingsfest” tippt, bekommt dieselbe Vorlage wie tausend andere Veranstalter.

Der Trick: Designstile benennen

Der entscheidende Move ist, konkrete Ästhetiken beim Namen zu nennen - idealerweise Stilrichtungen, die ein Dorf-Fest nie nutzen würde: Bauhaus-Modernismus, Schweizer Typografiestil, Risograph-Druck, japanische Minimal-Plakate, Memphis-Design, Brutalismus, 80er-Punk-Fanzine oder 90er-Drum-and-Bass-Flyer mit Fraktalen. Statt eigene Stilnamen aus dem Gedächtnis zu kramen, kann man ChatGPT direkt um eine Liste mit 15 konkreten Designrichtungen bitten und dann gezielt durchprobieren. Hilfreich ist auch die Ansage, das aktuelle Ergebnis als “Anti-Beispiel” zu behandeln und bewusst dagegen zu entwerfen.

Drei Takeaways

  • Designbewegungen als Anker funktionieren besser als generische Adjektive wie “bold” oder “modern”
  • Wer Details wie Textinhalte sauber hält, vermeidet, dass sich Zusätze im Chatverlauf einschleichen und später wieder auftauchen
  • Claude und Gemini können Poster als HTML, PNG oder PDF mit echten, editierbaren Textebenen ausgeben statt als starres Bild

Original: AI-generated posters don’t have to be horrible (john.hartnup.uk)