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Bugs, die Rust nicht findet
Rust gilt als sicherste Sprache für Systemprogrammierung – doch nicht alle Bugs fängt selbst der strikte Borrow-Checker. Ein neuer Artikel auf corrode.dev zeigt auf, welche Fehlerklassen entweichen können.
Was Rust garantiert
Rust eliminiert Speicherfehler zur Kompilierzeit: Dangling Pointers, Double Free, Buffer Overflows sind Geschichte. Der Borrow-Checker erzwingt strikte Ownership-Regeln, und Use-After-Free ist in Safe Rust unmöglich.
Das Memory-Safety-Promise von Rust gilt als eines der größten Verkaufsargumente der Sprache. C-Codebases werden zunehmend nach Rust migriert.
Was entweicht
Doch es gibt Fehlerklassen, die Rust nicht abfängt: Logische Bugs bleiben unberührt. Race Conditions in gleichzeitigen Zugriffen – trotz Thread-Safety-Garantien. Integer Overflows in Debug-Builds vs Release-Builds verhalten sich unterschiedlich.
Besonders tückisch: Unsicheres unsafe-Code hebt die Garantien auf. Und bei FFI-Bindings zu C-Bibliotheken gilt das Rust-Promise nicht mehr.
Fazit für Praktiker
Rust reduziert die Fehlerquote drastisch, aber es ist kein Allheilmittel. Tests, Audits und formale Verifikation bleiben notwendig. Wer von C migriert, gewinnt enorme Sicherheit – wer aber glaubt, komplett fehlerfreien Code zu schreiben, irrt.
Der Artikel zeigt konkrete Beispiele jeder Fehlerklasse und gibt praktische Tipps zur Vermeidung. Für Rust-Entwickler ein Muss.