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S&P 500 lehnt SpaceX ab und blockiert OpenAI & Anthropic

Der S&P 500 hat überraschend einen Antrag von SpaceX auf beschleunigte Aufnahme in den Index abgelehnt. Damit verwehrt die Indexverwaltung Elon Musks Raumfahrt- und KI-Unternehmen den Zugriff auf Milliarden von Dollar aus passiven Investmentfonds. Die Entscheidung hat weitreichende Implikationen für bevorstehende IPOs von OpenAI und Anthropic.

Die Hintergründe

SpaceX hatte als Bedingung für seinen historischen Börsengang einen ungewöhnlich schnellen Eintritt in führende Aktienindizes gefordert. S&P Dow Jones Indices lehnte jedoch ab, die etablierten Regeln zu beugen. Konkret ging es um drei Anforderungen: Verkürzung der “Seasoning-Periode” für IPOs von 12 auf 6 Monate, Erlass der Investable Weight Factor (IWF) Anforderung von mindestens 10% öffentlich verfügbaren Aktien, und Verzicht auf die Profitabilitätsanforderung.

SpaceX plant nur etwa 3% seiner Aktien öffentlich anzubieten und ist derzeit nicht profitabel – mit einer Schuldenlast von 29 Milliarden Dollar durch massive Investitionen in KI-Infrastruktur.

Was das bedeutet

Die Entscheidung ist eine direkte Reaktion auf Bedenken bezüglich passiver Anlagegelder und Rentenkonten, die einem erhöhten Marktrisiko durch SpaceX’ spekulativen Wetten auf KI und orbitale Rechenzentren ausgesetzt wären. Für OpenAI und Anthropic, die ebenfalls bald an die Börse gehen dürften, ist die Nachricht ebenfalls relevant: Auch sie müssten nun die regulären Index-Aufnahmeregeln erfüllen.

Die Indexverwaltung hält damit an ihren Profitabilitäts-Standards fest – ein klares Signal an Tech-Unternehmen, dass traditionelle finanzielle Kennzahlen weiterhin zählen, selbst bei Milliardenbewertungen.